U20 lässt Punkte liegen
Die U20 musste in der Bayernliga eine herbe Enttäuschung hinnehmen. In einem hitzigen Heimspiel gegen den ESC Kempten unterlagen die Young Islanders mit 0:4. Vor allem defensiv leistete sich das Team zu viele Fehler, während im Angriffsspiel der konsequente Zug zum Tor vermisst wurde. Zu allem Überfluss standen die Lindauer im Spielverlauf zu oft in Unterzahl auf dem Eis, was den starken Gästen aus Kempten zusätzlich in die Karten spielte.
Eine bärenstarke Reaktion auf das lehrreiche Vorwochenende zeigte dagegen die U15 in der Bayernliga. Gegen den TEV Miesbach stand eine disziplinierte Defensivleistung im Vordergrund, bei der sich beide Goalies – insbesondere ein starker Miesbacher Schlussmann – mehrfach auszeichneten, sodass es lange Zeit 1:0 für Lindau stand. Ein Rückstand durch einen Miesbacher Doppelschlag im Schlussdrittel (1:1 und 1:2) brachte die Young-Islanders nicht aus dem Konzept. Mit purer Leidenschaft berannte Lindau das Tor und wurde drei Minuten vor dem Ende mit dem verdienten 2:2-Ausgleich belohnt. Nach regulärer Spielzeit sicherte sich das Team im Penaltyschießen den verdienten Zusatzpunkt und den Heimsieg. Trainer Sascha Paul fasste stolz zusammen: „Tolles Spiel!“
Auch die U13 durfte jubeln und fuhr die ersten drei Punkte der Saison ein. Mit einer geschlossenen und starken Teamleistung bezwangen die Lindauer ihre Gegner mit einem verdienten 7:3. Von der ersten Minute an machte die Mannschaft konsequent Druck, erspielte sich eine Vielzahl an Torchancen und nutzte diese eiskalt aus. Der hervorragende Zusammenhalt war der Schlüssel zum Erfolg. Mit diesem Schwung im Rücken bereitet sich das Team nun auf das kommende Heimspiel gegen Landsberg vor.
Ein anspruchsvolles Turnier auf hohem Niveau erlebte die U11 beim Auswärtsauftritt in Dornbirn, wo man auf den SC Rheintal, Rheintal Future und den EHC Chur traf. Da das Turnier auf U12-Niveau ausgetragen wurde, machte sich der Altersunterschied deutlich bemerkbar. Trotz dieser körperlichen und altersbedingten Hürde gaben die Lindauer Kinder bis zum Schluss alles, ließen sich nicht unterkriegen und sammelten wertvolle Erfahrungen. Trainer Timo Payr zog ein zufriedenes Fazit: „Die Kinder haben gut gekämpft, sich der Herausforderung gestellt und ihren Spaß gehabt.“
