Sara Weichenhain schafft mit U18-Team Aufstieg in Top-Division

Turniersieg in Ritten mit Nachwuchs-Talent von den EV Lindau Islanders

Ohne die verletzte Spielführerin Hanna Weichenhain, aber mit deren jüngerer Schwester Sara von den EV Lindau Islanders, hat die deutsche U18-Nationalmannschaft der Frauen bei der U18-Frauen-Weltmeisterschaft 2026 (Division I, Gruppe A) des Weltverbandes IIHF den Aufstieg in die Top-Division geschafft. Im fünften und letzten Gruppenspiel in Ritten (Italien) gewann die DEB-Auswahl von U18-Frauen-Bundestrainer Sebastian Jones mit 2:0 gegen Norwegen (0:0, 0:0, 2:0) und war damit nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen.

Während die 15 Jahre alte Sara Weichenhain, die bei den Young Islanders in der U15 wie auch U17 spielt, in allen Partien zum Einsatz kam, hatte ihre zwei Jahre ältere Schwester nicht nur auf die U-18-WM verzichten müssen, sondern auch auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina. Die Schülerin, die ebenfalls aus dem EVL-Nachwuchs stammt und jetzt beim Deutschen Meister ECDC Memmingen spielt, hatte sich im letzten Vorbereitungsspiel eine Oberkörperverletzung zugezogen. Damit war der Olympia-Traum leider jäh zerbrochen.

Bildquelle: IIHF

Die U18-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) hatte zwar das Auftaktspiel gegen Frankreich (1:2 n.V.) verloren, die anschließenden Partien gegen Dänemark (2:1), Italien (5:1), Japan (2:1) und Norwegen aber gewonnen und damit den Turniersieg erobert. „Uns geht es vor allem um die Entwicklung der Spielerinnen und die bestmögliche Vorbereitung auf das Niveau im Frauenbereich“, erklärte Christian Künast, Vorstand Sport des DEB. „Umso schöner ist es, wenn sich diese Entwicklung mit dem Aufstieg verbindet.“