Späte Niederlagen und lehrreiche Spiele prägen das Wochenende
Ein bitterer Spielverlauf verhagelte der U20 den Auswärtsauftritt bei den EV Pfronten Falcons in der Bayernliga. Obwohl die Lindauer die Partie weitgehend im Griff hatten und dreimal in Führung gingen, brachten unnötige Leichtsinnsfehler den Gegner immer wieder zurück ins Spiel. Zehn Minuten vor dem Ende gingen die Young Islanders erneut in Führung, mussten aber in einer turbulenten Schlussphase 150 Sekunden vor der Sirene den Ausgleich und nur eine Minute später sogar noch den bitteren 4:5-Siegtreffer für Pfronten hinnehmen. Trainer-Fazit nach der unglücklichen Niederlage: „Wir müssen schlichtweg über die vollen 60 Minuten konsequent durchspielen – 57 oder 58 Minuten reichen in dieser Liga nicht aus.“ Positiver Lichtblick war die Rückkehr des zuvor verletzten Felix Krügers auf das Eis.
Ein forderndes Doppelwochenende erlebte die U15 in der Bayernliga. Beim Auswärtsspiel am Samstag in Ravensburg hielt das Team im ersten Abschnitt noch diszipliniert mit, verlor im Anschluss jedoch etwas den Faden und musste sich mit 2:5 geschlagen geben. Am Sonntag empfingen die Islanders den favorisierten EC Peiting. Nach einem soliden Auftaktdrittel (0:1) setzte sich die Klasse des Gegners durch, sodass die Partie mit 2:14 deutlich an den Gast ging. Das Wochenende hat gezeigt, dass die Mannschaft in der Realität der höchsten bayerischen Spielklasse angekommen ist. In den kommenden Trainingswochen gilt es nun, die Abläufe weiter zu festigen und auf einfaches, geradliniges Eishockey zu setzen.
Die U13 nutzte den vergangenen Spieltag für ein intensives Freundschaftsspiel gegen Kempten. Mit einem sehr schmalen Kader angetreten, hielten die Lindauer in den ersten beiden Dritteln mutig dagegen – ein starker Teamgeist, auf dem sich weiter aufbauen lässt.
